Schulhaussanierung

Das Schulhaus St. Karli muss totalsaniert und für die Betreuung mehr Platz geschaffen werden (Start 2021). BaBeL und die Quartierarbeit wurden an einer Vernetzungssitzung Anfang April 2018 mit der Schule über den Umbau des Schulhauses informiert. Dabei wurde klar, dass der Projektleitung Bau eine Beteiligung der Kinder und weiteren Nutzenden ein Anliegen ist. Es wurde entschieden, dass sich das Partizipationsverfahren in erster Linie auf den Aussenraum des Schulhauses fokussieren soll. Die Quartierarbeit und BaBeL planten dieses Partizipationsverfahren im Rahmen ihres Auftrags (Fachkonzept Bereich Quartierarbeit, März 2017; Zielausrichtung BaBeL 2018-2021) und setzen es zusammen mit der Schule St. Karli um. Die Quartierarbeit fokussiert sich dabei auf die Kinder und BaBeL auf die Erwachsenen Nutzenden (organisierte Nutzende wie Vereine / Gruppierungen sowie weitere Nutzende der Infrastruktur wie Eltern und ihre Kinder im Vorschulalter / Jugendliche). 
Zwischen April und Ende Juli 2018 wurde der Beteiligungsprozess vorbereitet, die Analyse mit den Kindern und Erwachsenen Nutzenden durchgeführt und der Analysebericht wurde von der Projektleitung Partizipation (Christian QA: Fokus Kinder/Jugendliche und Melanie BaBeL: Fokus Erwachsene/Vereine) fertiggestellt und an die Projektleitung Bau sowie die Schulleitung gesendet. Ende August fand ein Treffen zwischen Projektleitung Partizipation und Bau statt, bezüglich Berichtbesprechung und Rückfragen. Die Projektleitung Bau erstellt nun aufgrund des Analyseberichts die provisorischen Ausführungspläne, welche zwischen März und September 2019 von den Zielgruppen vernehmlasst werden.

Für die neue Aussenraumgestaltung der Schulanlage St. Karli im Rahmen der Schulhaussanierung haben BaBeL und die Quartierarbeit in Zusammenarbeit mit der Schule und der Immobilienabteilung der Stadt Luzern die Bedürfnisse der Erwachsenen/Vereine sowie der SchülerInnen für die Gestaltung des neuen Pausenplatzes in einem partizipativen Prozess abgeholt. Diese flossen und fliessen in die Planung und Umsetzung des Projektes ein.
Rückmeldebericht Aussenraumgestaltung Schulanlage St. Karli
Quartierarbeit St.Karli/Untergrund/ Fluhmühle/Lindenstrasse und BaBeL Quartierentwicklung Juli 2020

 

Der Stadtrat hält am Abriss der Schulanlage Grenzhof fest, weil in den Gebäuden erhöhte Werte von Naphtalin festgestellt wurden. Die SchülerInnen werden ab März 2020 in einem Provisorium unterrichtet, der Ausbau der Schulanlage Rönnimoos ist geplant. Wo heute das Grenzhof-Schulhaus steht, sollen Wohnungen gebaut werden. Gemäss Urteil der kantonalen Dienststelle für Hochschulbildung und Kultur ist das Schulhaus Grenzhof ein «besonders schutzwürdiges Kulturdenkmal, an dessen Erhalt ein hohes öffentliches Interesse besteht». Deshalb hat die Dienststelle nun beschlossen, die Schulanlage unter Denkmalschutz zu stellen. Beantragt hatte die Unterschutzstellung die kantonale Denkmalpflege. Der Stadtrat hat gegen das Urteil Beschwerde eingereicht. 

Die Schulanlage Grenzhof wurde 1962-1967 von den Architekten Friedrich E. Hodel und Hans U. Gübelin erstellt und ist im Bauinventar des Kantons Luzern als „schützenswertes Objekt“ eingestuft. Der Innerschweizer Heimatschutz sowie Architektenverbände luden deshalb am 1. März 2018 zu einer Begehung der Schulanlage Grenzhof ein. Corinne Spielmann und Jasmin Keller, die im MAS Denkmalpflege und Umnutzung eine Modularbeit zu diesem Objekt verfasst haben, präsentierten die Ergebnisse ihrer Arbeit vor Ort. 

Kontakt: info@babelquartier.ch