Aktuelles aus dem BaBeL-Quartier

 

Tag der Nachbarschaft 2021

Am 28. Mai 2021 fand wiederum der beliebte und europaweit begangene Tag der Nachbarschaft statt. Die erste Ausgabe fand 1999 in Paris statt und seit 2004 wird der Tag in ganz Europa gefeiert. Ziel ist es, die Gemeinschaft durch den Austausch über nachbarschaftliche und gemeinschaftliche Unternehmungen fördern.

Auch im BaBeL-Gebiet wurden zahlreiche Aktivitäten angeboten. Wie der Bildergalerie rechts zu entnehmen ist, war im B74 - Raum für Kunst die Ausstellung "Morningstar 4" zu bewundern. Im Quartierraum B102 an der Bernstrasse gab es Suppe, Kaffee und Kuchen sowie weitere Köstlichkeiten. Im Q-Point 72 konnte man zu einem Apéro die Ausstellung "Rue des Images" betrachten und im Dammgärtli gab es ebenfalls Kaffee und Kuchen. 

Weitere Veranstaltungen - leider ohne Bilder - fanden etwa in der Pfarrei St. Karl, im Sentitreff sowie in weiteren kleineren Betrieben statt. 

Den Flyer mit allen teilnehmenden Orten und Institutionen finden Sie hier


Pop-up-Parks


Im Sommer werden wiederum Pop-up-Parks auf Parkplätzen und anderen Kleinflächen in der Stadt Luzern realisiert. Diese kleinste Form eines Pop-up-Parks wird auf Initiative von Quartierbewohnenden konzipiert und umgesetzt. Der Parkplatz wird jeweils über einen Zeitraum von zwei Monaten umgenutzt. Damit kann ein saisonaler, temporärer Belebungspunkt im nahen Wohnumfeld entstehen. Weitere Informationen der Stadt Luzern. Folgende Pop-up-Parks befinden sich in der BaBeL-Region:

1. Juni bis 31. Juli 2021:

  •  Reusseinstieg Sentimatt
  •  Open-Air-Lounge St.Karlistrasse
  •  Lindenstrasse 

1. August bis 30. September 2021: 

  •  Kräuterei-Garten, Bruchstrasse 27A

 


Begegnungszone Sentimatt (Tempo 20) und neue Velorouten


Rund 100 Bewohnerinnen und Bewohner des BaBeL-Quartiers haben den Stadtrat in einer Petition aufgefordert, rund um das Dammgärtli in der Sentimatt eine Begegnungszone einzurichten. Das Tiefbauamt der Stadt Luzern hat das Anliegen aufgenommen. Während der öffentlichen Auflage im März/April sind erfreulicherweise keine Einsprachen eingegangen. Die Umsetzung ist erfolgreich abgeschlossen.

Da in einer Begegnungszone die Höchstgeschwindig­keit 20 Kilometer pro Stunde beträgt und Fussgängerinnen und Fussgänger Vortritt haben, wird die Verkehrssicherheit erhöht und die Aufenthaltsqualität deutlich gesteigert. Neben Signalisations- und Markierungsanpassungen werden mit einfachen mobilen Gestaltungselementen wie Sitzbänken, Pflanztrögen und Picknicktischen attraktive Begegnungsorte geschaffen.
Zudem wird die Veloverbindung über die Dammstrasse Richtung St.-Karli-Brücke verbessert. Weiterhin können Velofahrende aber auch entlang der Reuss auf der Sentimattstrasse fahren. Durch die verbesserte Veloführung wird der Sentiweg im Bereich des Reusseinstiegs auf einer Länge von sechzig Metern ausschliesslich als Fussweg signalisiert. Somit können die Konflikte zwischen Fuss- und Veloverkehr auf der Sentimattstrasse reduziert werden.

 


Autobahn und Velo-/Fussweg Sentimatt


Die Lärmschutzwände der Autobahnbrücken über die Reuss werden von 3 auf 5 Meter erhöht und werden so den Lärm
besser eindämmen. Der Fuss- und Fahrradweg entlang des linken Reussufers wird mit einem hellen Farbanstrich und einem Beleuchtungsband freundlicher gestaltet. Die Aussenwand der Autobahn (hinter dem Schulgebäude Sentimatt) wird farbig: Sie wurde Spray-Künstlern zur Gestaltung freigegeben.

 


Spange Nord: Reussportbrücke nein!


Der Regierungsrat verfolgt das Spange-Nord-Projekt nicht weiter. Im neu vorgelegten Planungsbericht B 67 verzichtet er auf die Weiterführung des rund 200 Millionen teuren Projekts Spange Nord. Alternative Massnahmen will er vom Ergebnis des Konzepts «Zukunft Mobilität im Kanton Luzern» abhängig machen.

Die «Interessengemeinschaft Reussport nein» hatte bei der Fachhochschule Nordwestschweiz ein unabhängiges Expertengutachten zum Synthesebericht in Auftrag gegeben: www.reussport-nein.ch.
Der Kanton Luzern arbeitet zurzeit an einem umfassenden Mobilitätskonzept «Zukunft Mobilität im Kanton Luzern»: https://mobilitaet.lu.ch

Links: Kantonales Projekt  Infos Vernehmlassung  Bevölkerungsantrag  Flyer  Stellungnahme Stadtrat Luzern 

 


Vernehmlassung zum Zusammenschluss des Natur-Museums und des Historischen Museums zum Luzerner Museum 
 

Standortfrage, Vernehmlassung, Konzept
Zur Zukunft der kantonalen Museen
von Urs Häner (Titelbeitrag Sentipost 1-2021)

Die Luzerner Museen leiden wie alle derzeit an den Corona-Einschränkungen, immerhin zeichnet sich mit ersten Lockerungen jetzt ein Lichtblick ab. Zudem wurde nach langem Warten kürzlich dargelegt, wie es längerfristig weitergehen soll: Die Kantonsregierung will die Museen im Alten Zeughaus auf der Musegg neu einrichten. Und parallel zu diesen Umzugsplänen gibt sie eine Gesetzesänderung in die Vernehmlassung, denn aus dem bisherigen Natur-Museum und dem Historischen Museum soll neu ein gemeinsames Luzerner Museum werden.

Bereits hat die Standortfrage heftige Debatten ausgelöst. Viele finden den Standort auf der Musegg für eine publikumsorientierte Einrichtung abseitig. Und auch die Idee, in den bisherigen Räumlichkeiten am Kasernenplatz die sog. Gerichtsmeile einzurichten, kommt mehrheitlich nicht gut an. «Ich kenne niemanden im Quartier, der diesen Abtausch ‘Museen gegen Gerichtsmeile’ sinnvoll findet,» sagt Josef Moser, Präsident des Quartiervereins Wächter am Gütsch.

Vor lauter Standortdebatten darf die tiefergehende Frage nicht vergessen gehen: Wie sieht eine gewünschte ‘Museumslandschaft’ wirklich aus? Ist es zielführend, ein ‘Haus für Geschichte’ und ein ‘Haus für Natur’ einfach zusammenzulegen? Gibt es da echte Synergien, oder ist das doch wieder nur eine Sparübung? Solche Fragen bilden den Hintergrund für die geplante Gesetzesänderung. Zwar schreibt der Regierungsrat: «Das neue Museumskonzept und das Bauprojekt für das Museumsgebäude sind nicht Gegenstand der Vernehmlassung.» Trotzdem ist es wichtig, wenn viele sich an der Vernehmlassung beteiligen (Eingabefrist ist der 30. April 2021)!

Neben Gebäude und Organisationsform muss endlich auch der Inhalt dieser Museumszukunft Thema werden. Im Konzept zum neuen Museum ist zu lesen: «Es macht erlebbar, wie Menschen und Natur die Geschichte des Kantons Luzern prägen und geprägt haben. Diesen Ansatz gibt es so in der Schweizer Museumslandschaft noch nicht.» Ein solcher Neuansatz müsste im Zentrum der Diskussionen stehen, denn nur so wird sich die Luzerner Bevölkerung das Museum zum Herzensanliegen machen.

Informationen seitens Kanton Luzern hier


Dammgärtli: kein Zugangsschacht für Bypass


Mit Brief vom 18. Januar 2021 wurden die Einsprechenden zum Projekt Bypass, insbesondere zum geplanten Schacht im Dammgärtli vom Generalsekretariat GS-UVEK über den Stand des Verfahrens informiert. In einem nächsten Verfahrensschritt werden sich die betroffenen Bundesfachstellen zum Projekt und die Stadt Luzern zum Alternativstandort des Schachts inkl. Optimierung Baustelleninstallation mit halbseitiger Sperrung der Dammstrasse und angepasster Verkehrsführung äussern. Die Einsprechenden werden zu einem späteren Zeitpunkt Gelegenheit erhalten, sich zu den Stellungnahmen der Bundesfachstellen, der Kantone und der Stadt Luzern zu äussern.

Links: Bevölkerungsantrag   Stellungnahme Stadtrat
Informationen Bundesamt für Strassen (ASTRA) vom 14.11.2019: Bypass

 


Entwicklungskonzept Basel-/Bernstrasse

 

Das Konzept behandelt Themen wie Bausubstanz, Verkehr und öffentlicher Raum. Es dient als Orientierungsrahmen für künftige baulich-räumliche Projekte im BaBeL-Quartier. Erste Umsetzungsprojekte sind in Planung.
Infos: www.basel-bernstrasse.stadtluzern.ch 
Das Entwicklungskonzept finden Sie hier

 


Aussenraumgestaltung Schulanlage St. Karli


Für die neue Aussenraumgestaltung der Schulanlage St. Karli im Rahmen der Schulhaussanierung haben BaBeL und die Quartierarbeit in Zusammenarbeit mit der Schule und der Immobilienabteilung der Stadt Luzern die Bedürfnisse der Erwachsenen/Vereine sowie der Schüler*innen für die Gestaltung des neuen Pausenplatzes in einem partizipativen Prozess abgeholt. Diese flossen und fliessen in die Planung und Umsetzung des Projektes ein.
Rückmeldebericht Aussenraumgestaltung Schulanlage St. Karli
 


 

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